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Blauzungenkrankheit

Neben dem dauerhaften Vorkommen von BT im Mittelmeerraum ist die Krankheit seit 2015 auch wieder nördlicher, in mehreren europäischen Ländern aufgetreten.Vom Blauzungenvirus (BTV) gibt es mehrere Serotypen. In Frankreich handelt es sich um den Serotyp 8 (BTV-8), in Südosteuropa kursiert der Serotyp 4 (BTV 4).


Radar Bulletin

Bluetongue (BT): Weitere Fälle in Frankreich (BTV-8). Keine neuen Fälle in Österreich.

Die Gefahr, dass die Tierseuche/-krankheit in der Schweiz auftreten kann, ist gross. Es werden konkrete Massnahmen zum Schutz der Schweizer Tierbestände getroffen.
Mehr dazu im aktuellen Radar Bulletin:
Typ: PDF
Radar Bulletin Mai 2016
Letzte Änderung: 26.05.2016 | Grösse: 1099 kb | Typ: PDF


Aktuell

Blauzungenkrankheit - aktuelle Lage und geplante Massnahmen (03.03.2016)

Am 11. September 2015 meldete Frankreich einen ersten Fall von Blauzungenkrankheit im Departement Allier, rund 250 km von der Schweizer Grenze entfernt. Seither hat Frankreich dem internationa-len Tierseuchenamt (OIE) über 170 infizierte Betriebe gemeldet. Die Sperrzone mit 150 km Umkreis hat sich dadurch auch in Richtung Schweiz ausgebreitet. Sie grenzt seit dem 9. Oktober 2015 an die Schweizer Grenze im Raum Wallis, Genf, Waadt, Neuenburg und Jura. Wann und ob sich diese Zone auf Schweizer Staatsgebiet ausdehnen wird, hängt von den weiteren Entwicklungen in Frankreich ab. Wichtige Faktoren sind dabei Wetter/Temperatur und die Aktivität der Mücken, sowie die laufenden Überwachungsaktivitäten.

In Österreich wurde das Blauzungenvirus seit 17. November 2015 in vier Rinderbetrieben in der Steiermark und im Burgenland im Rahmen eines Überwachungsprogramms diagnostiziert. Der letzte Fall wurde am 26. November 2015 bestätigt. In den betroffenen Betrieben zeigten die Tiere keine klinischen Symptome. Die Ergebnisse der intensivierten Überwachungsuntersuchungen in Österreich deuten darauf hin, dass sich die Tiere im Spätsommer 2015 infiziert haben, dass aber keine ausge-dehnte Viruszirkulation über grössere Gebiete stattgefunden hat. 

Im laufenden Jahr ist die Überwachung der Schweizerischen Wiederkäuerpopulation darauf ausgerichtet, einen allfälligen Eintrag des Virus in die Schweiz zu erkennen. Dazu sollen wie in den Vorjahren Proben von geschlachteten Rindern untersucht werden. Die Ausgestaltung der Überwachung wird derzeit innerhalb des Schweizerischen Veterinärdienstes diskutiert und festgelegt.

Im Weiteren wird empfohlen, alle importierten Tiere aus Ländern mit BT Sperrzonen im Rahmen der amtstierärztlichen Überwachung sowie die im Ausland gesömmerten Tiere nach ihrer Rückkehr in die Schweiz zu untersuchen.

Mehr dazu:
Typ: PDF
Blauzungenkrankheit – aktuelle Lage und geplante Massnahmen (03.03.2016)
Letzte Änderung: 17.03.2016 | Grösse: 427 kb | Typ: PDF



Die Schweiz ist frei von der Blauzungenkrankheit

Die Blauzungenkrankheit ist im Oktober 2007 zum ersten Mal in der Schweiz aufgetreten.Später sind weitere Tiere erkrankt – einige Dutzend in der Schweiz und Tausende in Europa. Deshalb wurden in den Jahren 2008, 2009 und 2010 obligatorische Impfkampagnen durchgeführt. 2011 brauchte es keine staatliche Impfkampagne mehr und heute ist die Schweiz frei von der Blauzungenkrankheit. Eine Erfolgsgeschichte der Tierseuchenbekämpfung - dank dem schweizerischen Veterinärdienst und den Tierhaltenden, welche die Strategie konsequent umgesetzt haben.
Typ: PDF
Blauzungen-Überwachung in der Schweiz - Erklärung der Seuchenfreiheit
Letzte Änderung: 01.03.2012 | Grösse: 1289 kb | Typ: PDF



Fachkontakt: info@blv.admin.ch

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Tierseuchenfälle Schweiz

Die Schweiz ist frei von der Blauzungenkrankheit.

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Gesetzgebung

Zu bekämpfende Tierseuche - meldepflichtig

Tierseuchenverordnung
Art 239a-h

Weitere Informationen

Typ: PDF

22.08.2013 | 81 kb | PDF


http://www.blv.admin.ch/gesundheit_tiere/01973/index.html?lang=de