Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV

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Bienen und Hummeln

Tiergesundheitsbedingungen für die Einfuhr von Bienen (Apis mellifera) und Hummeln (Bombus spp.) aus Drittländern in und durch die Schweiz.

Sie gelten vorbehaltlich der am Tag der Einfuhr geltenden

ACHTUNG: Mit dem Import von Bienen und Hummeln aus Drittländern ist immer ein Risiko für die Einschleppung von Parasiten und Krankheitserregern verbunden. Es wird dringend davon abgeraten, aus folgenden Ländern Bienen und Hummeln einzuführen: Australien, Botsuana, China, Äthiopien, Kenia, Namibia, Swasiland, Südafrika und Simbabwe.  

Ein- und Durchfuhrregelungen - Quarantäne

Sämtliche Informationen in den folgenden Dokumenten sind bei jeder Einfuhr zu berücksichtigen. Bitte lesen Sie diese vollständig und aufmerksam durch - nur so können Sie Probleme an der Grenze vermeiden:
Typ: PDF
Allgemeine Grundsätze Einfuhr aus Drittländern (Version 01 01 2008)
Letzte Änderung: 14.01.2008 | Grösse: 35 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Ein- und Durchfuhr lebende Tiere aus Drittländern
Letzte Änderung: 01.07.2008 | Grösse: 38 kb | Typ: PDF

Spezifische zusätzliche Bedingungen zur Einfuhr von Bienen und Hummeln aus Drittländern - inkl. Quarantänebestimmungen

Aus Drittländern dürfen nur Bienenköniginnen mit jeweils höchstens 20 Pflegebienen importiert werden. Ein Import muss dem zuständigen kantonalen Veterinäramt sieben Tage vor Ankunft der Tiere gemeldet werden. Bei Ankunft der Tiere müssen diese vom zuständigen Bieneninspektor in Empfang genommen werden. Der Bieneninspektor muss die Bienenköniginnen in einem hermetisch abgeschlossenen und gut beleuchteten Raum in neue Behältnisse mit einheimischen Pflegebienen umpacken. Die Behältnisse, Pflegebienen und alles Material, das die Bienenköniginnen aus dem Herkunftsdrittland begleitet hat, wird zur Untersuchung auf den Kleinen Beutenkäfer/Bienenstockkäfer (Aethina tumida), seine Eier und/oder Larven und Anzeichen auf Tropilaelaps Milben (Tropilaelaps spp.) für mindestens 12 Stunden tiefgefroren, um alle Lebensstadien abzutöten, und danach umgehend an das nationale Referenzlabor gesandt (Institut Galli-Valerio). Nach der Laborprüfung wird alles Material unschädlich beseitigt. Die Bienenköniginnen verbleiben bis zur abgeschlossenen Laborprüfung in Quarantäne. Bei einem negativen Laborresultat (keine Hinweise auf Aethina tumida oder Tropilaelapsmilbe vorhanden) können sie am Bestimmungsort in die Bienenstöcke verbracht werden. Die Bienen sind danach vom Halter regelmässig zu kontrollieren. Beobachtungen über krankhafte Erscheinungen sind sofort dem Bieneninspektor zu melden, welcher die nötigen Anordnungen trifft.

Die Kosten für Quarantäne und Laboruntersuchungen werden dem Importeur in Rechnung gestellt.

(Nach der Einfuhr von Hummeln ist gemäss Bestimmungen des Artikels 13 Absatz 3 Verordnung (EU) Nr. 206/2010 vorzugehen, s. unten).

Zugelassene Herkunftsländer und Muster der vorgeschriebenen Tiergesundheitsbescheinigungen

Bienen und Hummeln dürfen nur aus Herkunftsländern eingeführt werden, die in der unten angegebenen Fassung der Verordnung (EU) Nr. 206/2010 in Anhang II Teil 1 aufgeführt sind und in denen die bösartige Faulbrut, der kleine Beutenkäfer/Bienenstockkäfer (Aethina tumida) und die Tropilaelapsmilbe anzeigepflichtig sind.

Die Muster der Tiergesundheitsbescheinigungen finden sich in der Verordnung (EU) Nr. 206/2010, im Anhang IV Teil 2:
  • „QUE" Bienenköniginnen und Hummelköniginnen (Apis mellifera bzw. Bombus spp.)
  • „BEE" Hummelvölker (Bombus spp.)
zuletzt geändert durch

Fachkontakt: info@blv.admin.ch

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Weitere Informationen

Labor

Institut Galli-Valerio
Rue César-Roux 37, 1014 LausanneTel. 021 316 39 00 Fax 021 316 39 27


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http://www.blv.admin.ch/ein_ausfuhr/01210/01229/01244/index.html?lang=de